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194 - Phon: Überflieger der TG'10 (.de)

on Fri 09 Apr 2010 by Bobic author listemail the content item print the content item create pdf file of the content item

in .deMOSZENE News

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Phon: Überflieger der TG'10

Die 2010er Ausgabe der The Gathering 2010 war ein wenig enttäuschend für Freunde exquisiter Demo-Kost. Bis auf den Demo-Wettbewerb war die Anzahl der Neuvorstellungen dort ziemlich mager. Und selbst bei den ausgewachsenen Echtzeitwerken trennte sich klar und deutlich die Spreu vom Weizen. Bis auf Phon von PlayPsyco war nichts Überragendes am Start. Aber genau diese Demo hatte es dafür richtig in sich.

Nach dem eher durchschnittlichen Auftritt auf der The Gathering 2009 schlugen PlayPsyco ein Jahr später auf der selben Veranstaltung mit Phon mit voller Wucht zurück. Ein brachialer Hammer-Sound mit coolen Voice-Effekten setzt die technoiden Maschinen, die hier überwiegend gezeigt werden, gekonnt in Szene. Überall kracht und blitzt es, ständig wird das graue Texturkleid der superdetaillierten Technik mit orangenen Tönen durchbrochen. Das ist Zukunftsmusik aus dem Lehrbuch, vor allem wenn es so gekonnt inszeniert wird. Vielleicht wäre es besser gewesen, die aufwändigen 3D-Szenen etwas bunter zu gestalten um optisch mehr Abwechslung zu bieten. Vielleicht war es aber auch die richtige Entscheidung, weil sonst bei all dem Effektbombast und den Hommagen an Rubiks Zauberwürfel und Debris von Farbrausch die Atmosphäre gelitten hätte.

Mit Magnus von Youth Uprising hatte die norwegische Veranstaltung aber auch einen guten Vertreter der 4k-Intro-Zunft an Bord. Die Jungs erfinden das Effektrad zwar nicht neu und setzten ganz auf klassische Effekte wie Kugel, Wüfel und Donut. Allerdings lassen sie diese gestochen scharf über den Bildschirm hüpfen. Der Kniff an der kleinen Trickkiste ist, dass alles um eine einzige Szene herum aufgebaut ist. Erst hüpft die Kugel auf einem Podest, wird anschließend zum Rubberball, bevor sowohl Ball als auch Säule in einer schicken Sequenz mit einer plastischen 3D-Haut überzogen werden. Danach beginnt das Morph-Spiel, das die beiden Objekte in andere bekannte Formen verbiegt. Untermalt von einem wunderschönen, klaren Soundtrack ensteht somit ein sehr ansprechendes Oldskool-Werk im modernen Look.


Mächtig heftig und ein würdiger Sieger: Phon von PlayPsyco.

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