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406 - Buenzli Demodays & 2 Demos (.de)

on Wed 31 Aug 2011 by Bobic author listemail the content item print the content item create pdf file of the content item

in .deMOSZENE News

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Buenzli Demodays & 2 Demos

Aus und vorbei! Die Demodays sind "over". Unsere Nachbarn aus der Schweiz haben am letzten Wochenende kräftig Party gemacht und die Buenzli-Kuh zum 20. Mal durch die schönen Echtzeitwelten der Demoszene gejagt. Die zwei bestplatzierten Demos der Demodays 2011 (aka Buenzli 20) möchten wir euch an dieser Stelle ausführlicher vorstellen:

Platz 1: fr-069: Booombox / Farbrausch & Rebels
Farbrausch und Rebels, in Person von .reEto und H2o, legen nach dem sehr guten 'Frozen' ihre zweite Gemeinschaftsarbeit vor. Ihre Booombox besteht aus einem einzigen Raum, dessen Boden ein gigantischer Lautsprecher säumt. Ein deutlicher Hinweis darauf, dass uns wohl Musik mit heftigen Bässen und Whoops erwartet. Ganz so hart kommt es dann zwar nicht, über launige 'wowwowkrrrc'-Effekte, wie die Readme-Datei Preis gibt, verfügt der Dance-Track aber schon. Damit punktet er auch ganz klar und schmiegt sich gut in den Gehörgang ein. Was visuell hingegen geboten wird, hinterlässt ein zwiespältiges Gefühl. Die ganz und gar Schwarz/Weisse-Farbgebung lässt fast ein fr-minus-Release erwarten, und auch der einzige Raum sprüht nicht gerade vor Abwechslung. Dafür gibt es herrliche Meta-Balls zu sehen, die perfekt von der raffiniert geführten Kamera eingefangen werden, deren Oberfläche unterschiedlich durchgeshadet werden. Dass gegen Ende hin mit der Silhouette des populären Popular-Demo-Tänzers noch eine Kultfigur raffiniert ins Spektakel eingebaut wird, gibt einen zusätzlichen Bonus. Am besten gelungen ist allerdings die Abstimmung der Effekte auf die Musik. Mit coolen Kamera-Moves und blitzschnellen Perspektivwechseln geht hier ziemlich der Punk ab.

Platz 2: Burnside Odyssey / Satori
Für seltsame, wirre, aber auch berauschende visuelle Kost steht der Name Satori. Was der slowakische Programmierer Zden in seinen Demos zeigt, wirkt auf den normalen Demokonusumierer wie einer der experimentellen Filme aus der Avantgarde, den frühen 1930er Jahren. Die Mehrheit wird mit pulsierenden, sich ständig verändernden, von vielen Schichten und Blur durchzogenen Szenen verschreckt werden. Für die Anderen ist es schlicht und ergreifend Kunst. Hochwertige Kunst, deren technische Meisterklasse sich auch dem Banausen erschließen, die aber dennoch nur einen kleinen, erlauchten Kreis in einen Zustand des Sinnesrausches versetzen.


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