Welcome Guest

Username:

Password:


Remember me

[ ]
[ ]
[ ]

BitJam

Listeners: 4 (Peak: 38)
Songs: 34784, Authors: 5825
BitJam 219 - Out Now!

Search BitFellas

Search BitJam:

Search Modland:

Scene City

content search


breadcrumb

894 - Moby - Amiga Days remasters 2 (.de)

on Tue 28 Apr 2015 by Bobic author listemail the content item print the content item create pdf file of the content item

in .deMOSZENE News

comments: 0 hits: 1606

Moby - Amiga Days remasters 2

Frederic Motte hat sich wieder ins Studio begeben. Nach dem großen Erfolg seines ersten Remix-Albums Amiga Days Remasters, von dem wir im Oktober 2014 sehr angetan waren, hat er nun auch seine restlichen Amia-Demo-Soundtracks durch die Remix-Maschine gepresst. Dabei hat "The Artist formerly known as Moby" das bewährte Konzept des Erstlings beibehalten. Alle Stücke auf Amiga Days Remasters Vol. 2 klingen, im Vergleich zu den ebenfalls enthaltenen Original Amiga-Mod-Files, satter und sauberer, können ihre Herkunft aus den späten 1980er Jahren klanglich aber nicht verleugnen. Sie klingen nun mal so, wie sich Tracker-Musik anno dazumals anhörte.

Die wirklich bekannten Tracks des Kultmusikers fanden sich jedoch schon auf der ersten Amiga-Days-Scheibe wieder. Mit Ausnahme des wunderschönen "Golden Years" und des heftigen "Butcher's Madness" sind viele Songs auf dem zweiten Album weniger bekannt und können teilweise auch nicht wirklich vom Hocker reissen. So kann man bei "Hardftereight" oder "Dragons" den ersten Gehversuchen des bekennenden Heavy-Metal-Fans auf dem Sektor der jaulenden E-Gitarren lauschen, während "Sax Machine" das gleichnamige Blasinstrument in den Fokus stellt. "Impact2" oder "Artificial" erinnern an den legendären Sound-Pool von Obarski, während "Sanctuary", "Altitudes" oder "Skymaaaan" schon den Ohrwurmcharakter von Mobys späteren, auch heute noch populären Songs aufweisen.

Mit Amiga Days Remasters Vol. 2 kleidet Moby seine persönliche Demoszene-Geschichte in ein klanglich verbessertes Soundgewand. Die Faszination des Vorgänger-Albums wird aufgrund der zumeist unbekannten und nicht ganz so ausgereiften Kompositionen aber nicht mehr erreicht. Erst im letzten Drittel nimmt das zweite Remasters-Album an melodischer Fahrt auf. Dank "Pay what you want"-Methode auf Bandcamp können Liebhaber der alten Tracker-Sounds aber einmal reinlauschen.


Please log in to post comments, if you are not registered please sign up now
Render time: 0.3953 sec, 0.3500 of that for queries. DB queries: 53. Memory Usage: 1,112kb