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288 - TRSAC 2015 - Die besten Szeneproduktionen aus dem dänischen Effektlager (.de)

on Mon 26 Oct 2015 by Bobic author listemail the content item print the content item create pdf file of the content item

in .deMOSZENE Artikel

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TRSAC 2015 - Die besten Szeneproduktionen aus dem dänischen Effektlager

"Pants off!" hieß es auch 2015 wieder in Aarhus, Dänemark. Auf der Demoparty TRSAC ließen die Künstler der Demoszene mal wieder die Hosen runter - und zeigten dabei viele erstklassige Stücke. So viele, dass wir uns vor lauter Effektgeilheit und sexy Style kaum vom Bildschirm lösen konnten. Dabei spielte die Größe dieses Mal keine besondere Rolle. Überall wurde ein Spektakel geboten, ob es nun in lächerlichen 1024 Byte stattfand, mit 64k-Antrieb ausgestattet war oder gar mit mehreren Dutzend Megabyte großen Prachtdingern unsere Sinne betörte. Wir zeigen euch unsere Lieblinge vom dänischen Event.



Function over Fame / Excess (PC Demo, 1st at TRSAC 2015)
Die Norweger von Excess feiern ihr 20jähriges Bestehen. 20 Jahre, in denen sie uns mit zahlreichen, hochklassigen Produktionen verwöhnt und die Grenzen des Postprocessing und der Big-Beat-Musik neu definiert haben. Auf diese Excess'schen Grundelementen baut auch Function over Fame auf, die Siegerdemo der TRSAC 2015 Demo-Competition. Teils recht einfache, geometrische Formen drehen und wiegen sich zum exzellenten Trip-Hop-Soundtrack, zu dem sich Komponist Gloom Verstärkung ins Studio geholt hat. Rapper Point Reazon verleiht dem Stück mit seinem Sprechgesang den richtigen Street-Touch und intensiviert somit die Atmosphäre. Ansonsten labt man sich an den tollen Licht- und Schattenspielen, den perfekt getimten Effekten und ist immer wieder erstaunt darüber, wie beeindruckend die spektakulären Lensflares und die Tiefenunschärfe doch auf die Düsternis wirken, und aus viel Schwarz nicht nur ein technisch eindrucksvolles Erlebenis werden lassen, sondern auch eine wahre Schönheit. Vor allem aber beweisen Excess auch im Jahr 2015, dass sie zu den absoluten Sync-Kings zählen.



A+ / Inque (PC 64k Intro, 1st at TRSAC 2015)
Es ist schon erstaunlich, mit welch einfachen Kniffen aus einer großartigen Produktionen eine fantastische werden kann. Die Gruppe Inque rund um Guerilla Games-Programmierer Glow beeindruckt schon seit Jahren mit technischen Meisterleistungen auf dem 64k-Intro-Sektor. Nur beim Design fehlte zumeist das gewisse Etwas. Nun verzieren die Niederländer ihre tollen Planetenoberflächen und technoiden Gebilde einfach mit ein paar schwarz/weißen, sich bewegenden Kreisen. Was kommt dabei heraus? Eine extra große Portion Style! A+ lässt somit nicht nur die Grafikmuskeln tüchtig spielen. Nein, es hat einfach Pepp! Man lechzt förmlich nach jeder neuen Szene und saugt begierig mit allen Sinnen jeden audivisuellen Schnipsel auf, den Inque uns servieren.



Aarhus / Deluxe & Premium (PC Demo, 2nd at TRSAC 2015)
Verträumt und einfach wunderwunderschön! In Aarhus spiegeln sich faszinierende Lichteffekte auf schimmernden Oberflächen, schmiegen sich Partikelkurven in bezaubernden Farbkonstellationen aneinander, während sanfte Kameraschwenks zum Träumen einladen und entspannende Klänge dem Gesamtbild die richtige Atmosphäre vermitteln. Chill-Faktor 10!



Psyltcipher / Loonies & Loopit (PC 8k Intro, 2nd at TRSAC 2015)
Die Bedrohung besteht aus Dreiecken! In ihrer 8k kleinen Intro Psyltcipher lassen Loonies und Loopit die Triangeln herumwirbeln. Gleißendes Licht durchbricht deren Tanz und zaubert so ein faszinierendes Schauspiel auf den Bildschirm, dessen düstere Atmsphäre durch die langsamen, unheilschwangeren Klänge unterstrichen wird. Ein stimmungsvolles Werk mit wirkliche vielen Ecken, dessen einzige Kante der Tatsache geschuldet ist, dass hier eigentlich nur eine Szene auf leicht unterschiedliche Art und Weise technisch eindrucksvoll gezeigt wird.



Hardcore Vibes / T.R.S.I. (PC 4k Intro, 1st at TRSAC 2015)
Man kann darüber streiten, ob man anno 2015 den legendären, titelgebenden Rave-Track unbedingt in einer 4096 Kilobyte kleinen Intro verwursten muss, zumal der inzwischen wirklich steinalt klingt. Was man jedoch nicht von der Hand wischen kann ist die Tatsache, dass diese fraktalen Gebilde in besagter Hardcore Vibes Intro atemberaubend ausschauen. Gestochen scharf, unheimlich detailreich, in fantastischen Kreationen, an denen man sich einfach nicht satt sehen kann. Unheimlich gut, zumal das Ding auch noch so lang läuft!



Tracking / Onslaught (PC 1k Intro, 4th at TRSAC 2015)
Bei Werken wie Tracking müssen wir uns einfach vor Augen halten, wie groß eigentlich ein Kilobyte ist. Wir müssen verstehen, dass in diesen, gerade einmal 1024 Bytes, Grafik und Musik stecken. Dass sich diese visuelle Gebilde verformen, verschiedene Farben zeigen, wunderschön aussehen. Wie ist das nur möglich? Mit raffinierten Programmiertricks natürlich. Autor Drift ist ein Experte auf dem Gebiet des Sizecodings. Bereits mit Molten Core hat er uns dahin schmelzen lassen. Nun packt er auch noch bessere Musik hinzu und schafft es, mit diesem Winzling Emotionen zu wecken. Eine reife Leistung!



Let it go! / Poo-Brain (PC 4k Intro, 2nd at TRSAC 2015)
Auch im Hause Poo-Brain bewegt man sich in eine eher ruhige Richtung. Die schönen Winterlandschaften in der 4k Intro Let it go! werden von sphärischen Klängen begleitet, während der karge Wald von weinroten, an Diamanten erinnernde Gewächse den nötigen Farbtupfer erhält. Ein schönes, stimmiges kleines Werk.



Oh Lord / Moods Plateau (Wild Demo, 1st at TRSAC 2015)
Saufvideos gehören zur Kategorie der Wild Demos wie der Würfel zur Szenedemo. Zumeist können sie nur von den Personen verstanden und interessant gefunden werden, die selbst vor Ort anwesend sind. Bei Oh Lord ist das anders. Moods Plateau singen sich hier mit Witz und Charme durch die Demoszene und "schnapseln" auf höchst unterhaltsam Art und Weise. Da trinken wir gerne mit. Prost!

(Bobic, 26.10.2015)

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