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Aktuelle News:



Von wegen Musik-Tracker sind nur für Songs da. Logicoma zeigen sogar coole Demoeffekte in xmPlay!



Revision 2018 - Kleine, große, filmreife und bombastische Wunderwelten in Echtzeit haben uns verzaubert!



Welche Demo wurde mit dem begehrten Meteoriks-Award ausgezeichnet? Wo gab's die besten Visuals oder den besten Soundtrack? Die Übersicht über alle Preisträger:



Die Checkerboarding-Challenge auf der Gerp'18 brachte neben tollen Amiga- und Atari-Demos auch Donald Trump auf den Schirm.



Kubbi wiederholt mit seinem neuen Album Taiga das, was der überragende Vorgänger Ember bereits geschafft hat!



Liebe zur Pixelkunst und eine Menge Synthwave-Zauber stecken im Video zu Gunships neuem Track "Art3mis & Parzival".


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Demoszene - Was ist das?

Manche Leser könnten beim Begriff Demoszene auf die Idee kommen, es handelt sich dabei um spezielle Spieledemos, also kostenlose Vorabversionen von Games. Und obwohl viele der Aktiven auch bei Spieleherstellern arbeiten, so haben die beiden Dinge nichts miteinander zu tun. Das Wort Demo ist die Kurzform für Demonstration, d. h., derjenige stellt auf einem Computer oder einem elektronischen Gerät etwas selbst Erstelltes dar. Bezüglich der verwendeten Hardware sind den Machern absolut keine Grenzen gesetzt. Demos können auf tragbaren Spielkonsolen, Handys, MP3-Playern, den unterschiedlichsten Computern oder sogar auf einem Drucker realisiert werden. Wichtig ist nur, dass das Gerät optische wie auch akustische Signale von sich geben kann. Auch spielen dabei die Soundfähigkeiten des Geräts, die Anzahl der verfügbaren Farben oder die Grafikauflösung keine Rolle.

So unterschiedlich die Ersteller eines Demos sind, so verschiedenartig sind auch ihre Erzeugnisse. Manche erzählen eine Geschichte, einige wenige tragen eine politische Botschaft in sich. Manche wollen das Maximum aus der Hardware herausholen, wieder andere legen ihr Hauptaugenmerk auf die Ästhetik. Solche Produktionen müssen nicht aufwendig programmiert sein, sie sollen einfach schön aussehen und den Betrachtern gefallen. Intros sind die Ableger von Demos, sie sind lediglich durch ihre Größe limitiert. 64 KB-Intros dürfen demnach maximal eine Größe von 64, 4 KB-Intros von vier Kilobytes aufweisen, etc.

Diese Freizeitaktivität hielt gleichzeitig mit der Markteinführung von Heimcomputern in den Haushalten der Anwender Einzug. In den späten 1980ern gab es allerdings nur eine einheitliche Computerszene, eine Aufspaltung in Demo-, Hacker- und Crackerszene fand erst später statt. Während sich Cracker mit dem Entfernen von Kopierschutz von Anwendersoftware oder Spielen beschäftigen, so geht die Arbeit eines Demoszeners in eine ganz andere Richtung. Er setzt sich rein kreativ mit seiner Hardware auseinander. Er hat es sich zur Aufgabe gemacht, dem Publikum etwas selbst Gemachtes zu präsentieren. Die ersten kreativen Ergüsse kamen trotzdem aus dem illegalen Bereich der Szene, es waren die sogenannten Crackintros. Darunter versteht man ein ausführbares Programm, das nicht anderes tut als den Anwendern zu erklären, welche Einzelperson oder Crackergrupe den Kopierschutz des Spiels oder der Applikation entfernt hat. Die Crackintros enthielten neben grafischen Darstellungen auch sogenannte Scroller, die Nachrichten an Gleichgesinnte, oder an ihre Konkurrenten enthielten. Im Laufe der Zeit wurden die Crackintros immer aufwendiger, eine eigene Kunstform entstand.

Innerhalb der Szene war Deutschland traditionell immer sehr stark vertreten, daran hat sich bis heute nichts geändert. Und in Deutschland finden auch einige der wichtigsten Demopartys statt, auf denen sich die Mitglieder der Szene mit ihren neuesten Demos untereinander messen. Im Gegensatz zu den sogenannten Copypartys von vor 20 Jahren dienen solche Veranstaltungen nicht mehr dem Austausch von Software. Der Erfahrungsaustausch untereinander und der Wettbewerb um die beste Produktion stehen klar im Vordergrund.

Webseiten über die Demoszene in anderen Ländern gibt es viele. Bei der Gewichtung und Größe der deutschen Szene war es uns wichtig, etwas Vergleichbares aufzubauen. Wir möchten allen Besuchern einen Einblick und eine optimale Übersicht über die faszinierende digitale Kultur der Vergangenheit und Gegenwart verschaffen. Dafür haben einige Mitarbeiter des Projekts zahlreiche Artikel unterschiedlicher Quellen eingestellt. Daneben bieten wir viele weiterführende Links an und wünschen allen Interessierten beim Surfen viel Spaß!

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